Virgina Woolf schickt uns in die Abgeschiedenheit

«Die Augen der anderen, unsere Gefängnisse; ihre Gedanken, unsere Käfige» – schrieb die englische Schriftstellerin Virginia Woolf vor rund hundert Jahren.
Philosophienachmittag in Zürich: «Was es heisst, Mensch zu sein»

Eine kurze Einführung in den Existentialismus Der Mensch sei, «was er aus dem macht, was aus ihm gemacht wurde», so Jean-Paul Sartre. Albert Camus wiederum schreibt, dass «der Kampf gegen Gipfel ein Menschenherz auszufüllen vermag». Das erste Zitat betont die Freiheit, aus den eigenen Voraussetzungen etwas zu schöpfen, ohne sich einem vermeintlichen Schicksal zu ergeben; […]
Lange Nacht der Philosophie: «Tick und Tack. Die Welt, eine Uhr?»

Weder der Mensch noch unsere Gesellschaft noch die Welt funktionieren wie ein Uhrwerk, in dem ein Rädchen die Drehung des nächsten verursacht – eine Vorstellung, die über Jahrhunderte unsere Kultur und die moderne Wissenschaft geprägt hat.
William von Baskerville lässt uns über die Wahrheit lachen

«Vielleicht», so William weiter, «gibt es … nur eins zu tun, wenn man die Menschen liebt: sie über die Wahrheit zum Lachen bringen, … denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien.»
Abendvortrag: «Kein Glück ohne Gerechtigkeit. Zur Ethik des guten Lebens»

Doch was verbinden wir mit der
Idee der Gerechtigkeit? Was ist ihr
zu eigen, was sollten wir beachten, wenn wir gerecht ent-
scheiden wollen? Wie muss eine Gesellschaft wie der Staat
organisiert sein, damit wir ihn als gerecht einschätzen?
Philosophienachmittag in Zürich: «Was es heisst, Mensch zu sein» (Wiederholung)

Eine kurze Einführung in den Existentialismus Der Mensch sei, «was er aus dem macht, was aus ihm gemacht wurde», so Jean-Paul Sartre. Albert Camus wiederum schreibt, dass «der Kampf gegen Gipfel ein Menschenherz auszufüllen vermag». Das erste Zitat betont die Freiheit, aus den eigenen Voraussetzungen etwas zu schöpfen, ohne sich einem vermeintlichen Schicksal zu ergeben; […]
Sokrates hält uns den Spiegel vor

Sokrates war stolz und unbeugsam. Er blieb seiner Philosophie treu, alles zu hinterfragen. Ihm war gleichgültig, wen er damit provozierte. Der Mehrheit der Richter war das zu viel.
Athene hat genug – wir sind frei

Die Götter geben die Verantwortung ab. Wir sind frei. So jedenfalls erzählt es der Dichter Aischylos in der «Orestie». Und jetzt?
Philosophienachmittag in Zürich: «Kein Glück ohne Gerechtigkeit»

Zur Ethik des guten Lebens Ein glückliches Leben. Wer sehnt sich nicht danach? Eine der Voraussetzungen: Eine gerechte Gesellschaft, die uns die nötige Freiheit gibt. Weiten wir den Blick und beziehen auch zukünftige Generationen, das Leben anderer Lebewesen sowie die Natur in die Überlegungen zur Gerechtigkeit mit ein, rückt die Idee der Nachhaltigkeit in den […]
Die Diabetosophen in Fischingen: «Existenz und Freiheit»

«‹In Ketten tanzen›, es sich schwer machen und dann die Täuschung der Leichtigkeit darüberbreiten», so formulierte es einst Friedrich Nietzsche nicht frei von Zynismus. Ketten: Nichts als Konventionen und Regeln, denen wir uns freiwillig unterwerfen? Wohl kaum: Ketten resultieren auch aus unserer Geworfenheit in die Welt, sie folgen aus der Tatsache, dass wir körperlich für einen endlichen […]