Tick und Tack. Eines folgt auf das andere, die Ursache zieht die Wirkung nach sich. Wenn wir etwas verstehen und verändern wollen, suchen wir oft nach dem Auslöser: nach der einen, entscheidenden Ursache, nach dem einen, entscheidenden Grund. Das kann in die Irre führen, denn meist spielen viele Ursachen und viel Unbekanntes zusammen. Weder der Mensch noch unsere Gesellschaft noch die Welt funktionieren wie ein Uhrwerk, in dem ein Rädchen die Drehung des nächsten verursacht – eine Vorstellung, die dennoch über Jahrhunderte unsere Kultur und die moderne Wissenschaft geprägt hat
«Das Universum verwirrt mich, und ich kann nicht glauben, dass diese Uhr existiert, ohne dass es einen Uhrmacher gibt», schrieb einst Voltaire. Der Gedanke, dass diese Mechanik von Gott geschaffen sein müsse, ist zwar inzwischen in den Hintergrund getreten; doch in unseren Erwartungen an Philosophie, Wissenschaften, Politik und neuerdings die Robotik zeigt sich: Das Die Welt wie eine Uhr funktioniert, ist weiterhin in unseren Köpfen.
Leitung: Dr. Suzann-Viola Renninger
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Kursdaten
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Angebots-Nr.
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Ein Angebot der «Langen Nacht der Philosophie»
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Termine
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Freitag, 20.11.2026
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Zeit
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18:00 – 20:00
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Ort
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Zürich, Kalkbreite
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Preis
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gratis
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